Geschichte
 

 

                                                                             



Man nimmt an, dass der Boxer seinen Ursprung in den im Mittelalter bekannten Bullenbeißern hat. Der wurde als schwerer Hetzhund und Packer für die Jagd auf Bär, Elch, Eber und Hirsch eingesetzt. Ab Beginn des 17. Jahrhunderts erfolgte in Deutschland die Züchtung eines leichteren und flinkeren Bullenbeißers - des nicht minder draufgängerischen Brabanter Bullenbeißers. In einem Tierkatalog aus dem 18. Jahrhundert findet man neben dem Grossen Gestromten Bullenbeissser auch einen kleinen Gelben Brabanter Bullenbeißer mit schwarzer Maske. 







Alte Ölgemälde aus Österreich:          Bullenbeißer                                                                     Saupacker

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Großer oder Danziger Bullenbeißer                                                     Kleiner oder Brabanter Bullenbeißer
Aus V. Flemming:                                                                                                    Aus der Deutsche Boxer
"Der vollkommene Teutsche Jäger" Leipzig 1719



Um die Mitte und bis zum Ende des 19. Jahrhunderts fristete der Boxer als Nachfolger des Bullenbeißers ein kümmerliches Dasein. Er war Außenseiter unter den vorhandenen Rassen.

 

Eine der ersten Zusammen- künfte des Boxerclubs ca. 1895 in München. 
Viele der Hunde sind weiß durch das Kreuzen mit englischen Bulldogs. 
Die Farbe war nicht wichtig. Erst 25 Jahre später wurden die Farbmerkmale festgelegt.
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Erste Boxerschau in München. Auch hier weiße und wahrscheinlich schwarze Boxer.

 Alts Scheckin, genannt nach ihrem gefleckten Aussehen. (Mehr als ein Drittel weiß mit schwarzen (wahr-scheinlich) unregelmäßigen Abzeichen. 
Scheckin war die Nummer 50 im Stammbuch der Boxer. 
Sie paarte sich im Jahre 1895 mit Dr. Toenniessen´s Tom, einem weißen Bulldog und warf unter anderen die Mutter von Mühlbauer´s Flocki. 
Deutlich ist die gedrungenen Form zu sehen, die auch heute noch bei mehr-heitlich weißen Boxern vorhanden ist.
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 Es gab hochgradig Inzucht während der frühen Stufen der Entwicklung dieser Rasse.

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Scheckin`s Schwester Flora II wurde       mit ihrem Vater gepaart. Sie warf      Maier´s Lord. Er war der erste  bekannte Stammvater.

Maier´s Lord und Maier´s Flora (Verwandtschaft unbekannt) zeugten   Piccolo v. Angertor, den Stammvater von Meta v.d. Passage.

1898 brachte eine nochmalige Paarung von Scheckin und Dr. Toeneissen´s Tom    Blanka v. Angertor hervor.

Blanka v. Angertor war die Mutter von Meta von der Passage.
Sie war, wie ihr Name schon sagt, ein
weißer Boxer.

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Die Stammhunde aus der Nachkommenschaft von Meta v.d. Passage mit Flock St.Salvator und Wotan dominieren alle Boxerstammbäume. Zusammen mit Wotan- und Mirzl-Nachkommen prägten sie die Boxer. 
Flock St.Salvator, von dem kein Bild existiert, war einer der Väter der Welpen von Meta.

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Meta von der Passage spielte die wichtigste Rolle von den 5 ursprünglichen Vorfahren.
Die Spur unserer Boxerahnen führt direkt zurück zu dieser Hündin.
Sie war im wesentlichen so gebaut: niedrig, braun gefleckt, teilweise weißfarbig, mit sehr kleinem Unterkiefer und sehr großem Lippenwulst.

Als Produzier-Weibchen können wenige, egal aus welcher Rasse, ihr Ergebnis erreichen. Sie gebar durchweg Welpen des erstaunlichsten Typs und von seltener Qualität.

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Die Paarung Meta v.d. Passage mit Flock  St. Salvator erzeugte Hugo v. Pfalzgau.                         Hugo v. Pfalzgau war der Urgroßvater  von Rolf v. Vogelsberg, dem Stammvater der großen deutschen Von-Dom-Linie.



 

 Quelle



 
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